
Seit dem 01.01.2026 begrüßen wir Sie in unseren neuen, modernen und barrierefreien Räumlichkeiten in der
Marktstraße 5, 60388 Frankfurt am Main.
Sie erreichen uns nun unter folgender Telefonnummer:
06109 71 58 6-50
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.
Diese Website befindet sich aktuell in Überarbeitung. Bilder und Inhalte werden in Kürze aktualisiert.
Aktuelle Hinweise zum Praxisablauf finden Sie unter Aktuelles.
Aktuelle Stellenausschreibung: Testassistenz (m/w/d)
Das Psychotraumatologische Zentrum für Diagnostik und Therapie (PZDT) mit seinem Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patientinnen und Patienten zu helfen, die nach einem Arbeitsunfall oder einem anderen traumatischen Erlebnis eine psychische Störung entwickelt haben.
Erfahrung, die trägt
Die kontinuierliche Arbeit in einem hochkomplexen medizinischen Umfeld der BG Unfallklinik Frankfurt am Main in den Jahren 2001 bis 2025 hat uns einen tiefgehenden Erfahrungsschatz in der Psychotraumatologie, der Neuropsychologie, der Schmerztherapie sowie in der Begleitung medizinischer Unfallfolgen, körperlicher Erkrankungen und langfristiger psychischer Verarbeitungsprozesse vermittelt, den wir nun nach dem Umzug am 01.01.2026 in unsere neuen Räumlichkeiten in vollem Umfang für Sie einbringen.
Am Anfang unserer Tätigkeit war eine psychologische Versorgung an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main noch nicht etabliert. Der Fachbereich Psychotraumatologie wurde durch die Psychologische Gemeinschaftspraxis Krahl & Ackermann im Rahmen der konsiliarischen Zusammenarbeit schrittweise in fachlicher, organisatorischer und wirtschaftlicher Verantwortung aufgebaut, kontinuierlich weiterentwickelt, in die klinischen Ablaufe integriert und über Jahrzehnte geprägt.
Das Psychotraumatologische Zentrum für Diagnostik und Therapie (PZDT) wurde 2006 gegründet und steht seitdem für eine enge fachliche Zusammenarbeit zwischen der Psychologischen Gemeinschaftspraxis Krahl & Ackermann (GbR) und der Neurologisch-psychiatrischen Praxis Dr. Holger Freytag bei gleichzeitiger Eigenständigkeit beider Praxen.
Wir kennen psychische Belastungen in akuten Ausnahmesituationen ebenso wie die Herausforderungen längerer Therapieverläufe nach Unfällen und anderen traumatischen Ereignissen.
Diese Erfahrung fließt heute in die diagnostische Einschätzung und Behandlung ein – ruhig, strukturiert und mit einem sicheren Blick für das Wesentliche. Für Patientinnen und Patienten, Kostenträger wie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen aus dem gesamten Bundesgebiet sind wir eine verlässliche, spezialisierte Anlaufstelle rund um die Psychotraumatologie.
Psychische Folgen treten in bedeutsamen Ausmaß nach Arbeitsunfällen auf. Häufige Diagnosen sind neben Posttraumatischen Belastungsstörungen auch Anpassungsstörungen sowie spezifische Phobien und affektive Störungen, aber auch Schmerzstörungen und kognitive Beschwerden nach Schädelverletzungen. Das frühe Erkennen von Patientinnen und Patienten mit einem Risiko für eine solche Erkrankung sowie deren Verlaufsbeobachtung mit gegebenenfalls Frühintervention oder auch längerfristigen therapeutischen Maßnahmen ist häufig die Voraussetzung für einen günstigen Heilverlauf.
Bei Patientinnen und Patienten mit Hinweisen auf psychische Beschwerden erfolgt eine differenzierte psychiatrische und psychologische Diagnostik. Wesentlich erscheint in diesem Zusammenhang die Abklärung möglicher begleitender Störungen, die eine Behandlung der Traumafolgen erschweren könnten.
Für eine Abklärung der Beschwerden bei Patientinnen und Patienten mit einem Schädel-Hirn-Trauma stehen dem Kompetenzzentrum neben der medizinischen Diagnostik auch eine umfassende psychologische Leistungsdiagnostik zur Verfügung, so dass das Zusammenspiel von organischen und psychischen Unfallfolgezuständen sowie der Einfluss möglicher unfallunabhängiger Faktoren in diesem Zusammenhang differenziert eingeordnet werden kann. Darüber hinaus finden u.a. ambulante Untersuchungen im Rahmen von Heilverfahrenskontrollen, komplexen Verlaufsplanungen, Gutachten etc. sowie im Rahmen ambulanter erstdiagnostischer Maßnahmen statt.